(Un)Expected Form

(Un)Expected Form steht für die Inszenierung von Illusionen und zeigt unterschiedliche visuelle Darstellungsformen abstrakter Konzepte.

KünstlerInnen agieren als ÜbersetzerInnen indem sie durch ihre Ausdrucksform einen Dialog zwischen Realität und Illusion erzeugen. Durch die Verfälschung von Sinneswahrnehmungen entsteht die Sinnestäuschung einer Vision.

Es geht um die Darstellung der Verbindung zwischen Kunst und natürlicher Welt. Unter natürlicher Welt versteht man jene physischen Objekte und Phänomene, die den Gesetzten der Natur untergeordnet sind. Die Künstlerische Fähigkeit, Sinneswahrnehmungen der realen Welt durch abstraktes Gestalten mit persönlichen Erfahrungen zu verknüpfen, ist ein essentielles Prinzip der Kunst.

KünstlerInnen sind durch ihr Material an die reale Welt gebunden, und schaffen dadurch eine Brücke zwischen dem Realen und dem Fantastischen. Durch diesen Prozess entsteht eine Dualität, die durch das subjektive Auge der BetrachterInnen entsteht. In (Un)Expected Form dient das Werk als ambivalente Botschaft, die erst durch die Interpretation der BetrachterInnen schlussendlich Form annimmt und zum Ausdruck kommt.